Das Förderprogramm

Mit dem Förderprogramm „Solarthermie – Solare Großanlagen“ unterstützt der Klima- und Energiefonds seit 2010 den Einsatz von Solarwärme in Produktionsbetrieben, in Wärmenetzen, zur Beheizung von Gewerbegebäuden und neuartige Technologien. In den bisher zehn Ausschreibungen wurden 309 Anlagen gefördert, die 11. Ausschreibung startete am 10. August 2020. Bis zum 26. Februar 2021, 12:00 Uhr können Antragsunterlagen eingereicht werden. Für Machbarkeitsstudien gibt es heuer eine zusätzliche vorgezogene Angebotsfrist am 23.10.2020 um 12:00 Uhr.

Hier finden Sie weiterführende Informationen sowie den Leitfaden zur neuen Ausschreibung.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Themenfelder

Das Förderprogramm teilt sich in fünf Themenfelder, in denen Projekte eingereicht werden können:

SONY DSC

Solare Prozesswärme in Produktionsbetrieben

Im Themenfeld „Solare Prozesswärme“ werden Anlagen gefördert, deren erzeugte Wärme im Rahmen von Prozessen verwendet wird. Dabei muss die Nutzung der erzeugten Energie im Prozess im Vordergrund stehen und zum überwiegenden Teil in diesem erfolgen, eine Mitnutzung für andere Bereiche (z.B. Warmwasseraufbereitung für Sanitäranlagen) ist jedoch zulässig. Es gibt keine Einschränkung auf den Temperaturbereich des Prozesses.

Solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgungen (Mikro-, Nah- und Fernwärmenetze)

Im Rahmen dieses Themenfelds „Solare Einspeisung“ werden innovative Solaranlagen mit Einspeisung in eine netzgebundene Wärmeversorgung von WärmekundInnen gefördert. Dabei können sowohl die Anbindung an Nah- bzw. Fernwärmenetze mit Wärmeverkauf zur Versorgung von mindestens 2 räumlich getrennten Objekten,von zumindest 2 unterschiedlichen EigentümerInnen, als auch die Anbindung an innerbetriebliche Wärmenetze zur Wärmeversorgung von mindestens 2 baulich getrennten Objekten (mit eigenen Heizkreisläufen) gefördert werden. Der optimalen Abstimmung von Solaranlage und Heizkessel kommt größte Bedeutung zu. Aus Gründen der Energieeffizienz sind die Schwachlastzeiten des Heizkessels insbesondere im Sommer großteils durch die Solaranlage abzudecken.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hohe Solare Deckungsgrade in Betrieben

Im Themenfeld „Hohe Solare Deckungsgrade“ werden Anlagen im Bereich Gewerbe und Dienstleistung gefördert, die mindestens 20 Prozent des jährlichen Gesamtwärmebedarfs des Betriebes decken. Die gewonnene Wärme soll vorwiegend für Warmwasser und Heizung verwendet werden.

SONY DSC

Solarthermie in Kombination mit Wärmepumpe inkl. PVT-Kollektoren

In den letzten Jahren haben sich unterschiedliche Kombinationen zwischen Solarthermie und Wärmepumpen als vielversprechende Systemlösungen gezeigt. Im Rahmen dieses Themenfeldes werden kombinierte thermische Solaranlagen bzw. PVT-Kollektoren und Wärmepumpen gefördert, welche die Solarenergie entweder direkt (auf dem notwendigen Temperaturniveau des Wärmeverbrauchers) bzw. indirekt (als Quelle für die Wärmepumpe) in Abhängigkeit der Betriebszustände und Verbrauchererfordernisse nutzen.

Neue Technologien und innovative Ansätze

In den letzten Jahren gab es eine Reihe von Forschungsaktivitäten im Bereich der Solarthermie, die zu innovativen Lösungen geführt haben. Im Rahmen dieses Themenfelds soll eine Brücke zwischen Forschung und Markt geschlagen werden. Daher werden im Rahmen dieses Themenfelds neue Technologien und innovative Ansätze gefördert, die neuentwickelte, marktreife Technologien für große solarthermische Anwendungen in der Praxis umsetzen.

Ihre Ansprechpartner

Für strategische und programmbezogene Fragestellungen: Klima- und Energiefonds https://www.klimafonds.gv.at/ Mag. Gernot Wörther 01/585 03 90-24 gernot.woerther@klimafonds.gv.at
Fragestellungen zur Einreichung und Abwicklung: Kommunalkredit Public Consulting GmbH https://www.publicconsulting.at/ Bearbeitungsteam „Solare Großanlagen“ 01/316 31-723 umwelt@kommunalkredit.at
BeratungsexpertInnen für verpflichtendes Beratungsgespräch: AEE – Institut für Nachhaltige Technologien https://www.aee-intec.at/ DI Walter Becke 03112/5886-231 w.becke@aee.at